Tipps für die Modelfotografie

Hobbyfotografie kann viel Spaß machen

Hobbyfotografie kann viel Spaß machen

Das Fotografieren von Menschen ist eine der Königsdisziplinen im Reich der Fotografie. Jeder Mensch besitzt individuelle Charakterzüge die es gilt, auf dem Foto widerzuspiegeln, besonders im Bereich der Porträtfotografie. Bei einem Shooting muss sich der Fotograf deshalb genügend Zeit nehmen, sich auf das Model einzustellen.

Entspannte Atmosphäre im Studio

Der Unterschied zwischen denjenigen Bildern, auf denen sich das Model wohlfühlt und über das Foto etwas transportiert und den, bei denen sich das Model unwohl fühlt und deshalb verkrampft wirkt, ist selbst für Laien sofort sichtbar. Für ein gelungenes Foto braucht es neben der nötigen Portion Einfühlungsvermögen jedoch gar nicht viel.

Wer privat solch ein Shooting einmal ausprobieren möchte, schnappt sich einfach seinen Freund. In vielen Dingen ist dies dann vielleicht auch einfacher, weil die Situation etwas ungezwungener ist. Natürlich spielt ebenfalls das Outfit des Models eine wichtige Rolle für die Fotos. Will man vorher noch mal online Herrenkleidung kaufen oder guckt man, was der Kleiderschrank zu bieten hat? Solche Dinge sollten schon vor dem Shooting klären.

Kommunikation gegen die Anspannung

Als erstes sollte jedoch ein Thema gefunden werden. Das kann zum Beispiel eine Emotion wie Trauer oder Wut sein oder auch etwas simpleres wie zum Beispiel das Thema ‘Urlaub’. Hat man das gemeinsam festgelegt, kann man damit beginnen, sich über die mögliche Umsetzung Gedanken zu machen, möglichst in Gemeinschaftsarbeit.

Während des Shootings hat eine möglichst gelassene und entspannte Stimmung oberste Priorität. Dazu ist eine offene Kommunikation wichtig oder auch lustige Situationen:Beispielsweise wenn der Fotograf möglichst unbeholfen die Posen erklärt und damit für Lacher sorgt, können viel zur Entspannung beitragen. Um das Model möglichst viel mit einzubinden, ist es ratsam, regelmäßig die Zwischenergebnisse zu präsentieren. Dann bekommt das Model eine Vorstellung von der anderen Seite der Kamera und kann mögliche Kritikpunkte einfach nachvollziehen.

Werden diese Hinweise beachtet, können selbst ungeübte Fotografen zu tollen Ergebnissen kommen. Und nicht zuletzt gilt die Devise: Übung macht den Meister.

Bilderrechte: © Klaus-Peter Adler – Fotolia.com

Benefizauktionen – Kunstwerke für den guten Zweck

Kunstauktion für den guten Zweck

Kunstauktion für den guten Zweck

Kunstwerke für einen guten Zweck zu machen, ist mehr als sinnvoll. Verschiedene Benefizauktionen arbeiten stetig daran, mit den Werken renommierter Künstler Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Drei von ihnen sollen im Folgenden vorgestellt werden.

One Fine Day e.V.

2008 war es, als Marie Steinmann-Tykwer und ihr Mann, der bekannte Filmemacher Tom Tykwer, den Verein zur Betreuung von Kunsterziehungsprojekten gegründet haben. In Ostafrika widmet sich der Verein Kindern und Jugendlichen und versucht, ihre Begabungen für Kunst, Musik, Tanz oder Ballett zu fördern. Die Slums von Kenia sind dabei der Hauptschauplatz. Am 10. Februar findet in der Berliner Galerie Comteporary Fine Arts eine Auktion statt, bei der Daniel von Schacky 25 Werke zeitgenössischer Künstler versteigern wird. Unter den kostbaren Schätzen befinden sich Werke von Tacita Dean, Martin Eder, Katja Strunz, Daniel Richter und anderen.

Terre des Femmes

Am 23. Februar lädt der gemeinnützige Verein „Terre des Femmes“ alle Interessierten zu einer großen Benefizauktion ein. Stattfinden wird sie in der Berlinischen Galerie, und das eingenommene Geld wird der Organisation, die von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen hilft, zukommen. Nina Hoss und Roger Willemsen werden gemeinsam mit der Auktionatorin Christiane Gräfin zu Rantzau unter anderem Monika Baers Aquarell „Autobahn“ zu versteigern versuchen, das einen Wert von rund 1 500 Euro hat. Auch Thomas Zipps „Invert“ von 2011 und Klaus Staecks „Die Kunst moderner Kommunikation“ sollen unter den Werken sein.

Welt der Kunst

35 Lose wird der Auktionskatalog des Frankfurter Kunstvereins haben, dessen Auktion bereits am 30. Januar stattfinden wird. Henrik Hanstein von Lempertz wird dann der Mann der Stunde sein und beispielsweise Tilo Baumgärtels „Motivation“ mit einem Wert von 15 000 Euro oder Sven Johnes „Popular Circus Animals“ für rund 10 000 Euro verkaufen.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Lorelyn Medina

Dennis Hoppers Fotografien noch bis 19.12. in Berlin

Der Martin-Gropius-Bau in Berlin zeigt Fotografien des Künstlers und Schauspielers Dennis Hopper.

Der Martin-Gropius-Bau in Berlin zeigt Fotografien des Künstlers und Schauspielers Dennis Hopper.

Dennis Hopper war ein Künstler in jeglicher Hinsicht. Wir kennen ihn als kokssüchtigen Schauspieler, als avantgardistischen Maler und eben auch als begnadeten Fotografen. Der Martin-Gropius-Bau in Berlin zeigt in der Ausstellung „The Lost Album“ ein Konvolut von mehr als vierhundert Schwarzweiß-Fotografien, die zwischen 1961 und 1967 entstanden sind.

Die Biografie eine Achterbahnfahrt

Dass das Fotowerk erst jetzt, nach dem Tod vor zwei Jahren wiederentdeckt wird, passt zur Biografie Hoppers. Im Leben des großen Anti-Typs Hollywoods – so wurde Hopper in vielen Nachrufen bezeichnet – ging es auf und ab wie bei einer Achterbahnfahrt. Nach einem Erfolg wie „Easy Rider“ landete Hopper zwei Jahre später im amerikanischen Kino mit „The Last Movie“ einen legendären Flop. Nach manischen Schaffensphase stürzte Hopper in die Drogensucht, um sich danach wieder zu fangen.

Bilder des Zeitgeschehens

Als Fotograf war Hopper längst vergessen, obwohl einige der jetzt ausgestellten Fotos bereits in Zeitschriften wie Artforum und Vogue veröffentlicht wurden. Die Fotografien, die kurz vor dem Kultfilm „Easy Rider“ entstanden, zeigen Portraits von Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Paul Newman oder Jane Fonda, Künstler und Freunde seiner Zeit. Darüber hinaus zeigen sie die Ort, an denen Hopper in den Jahren gewesen ist: Los Angeles, London, New York, Peru oder Mexiko. Eindrucksvoll fotografiert, zeigt sich in den Bildern die enthusiastische Neugierde und das Einfühlungsvermögen des Künstlers. Spannend zeigt Hopper die Straßen von Harlem, Stierkämpfe in Tijuana, Hopper begleitet Martin Luther King auf dem Marsch von Selma. In seinen Ablichtungen übersetzt er die ruhige Schönheit des abstrakten Expressionismus der Malerei in die Sprache der Fotografie.

Wer das nicht verpassen möchte, sollte noch bis zum 17. Dezember den Martin-Gropius-Bau besuchen.

Bilderrechte: © panthermedia.net/ elxeneize (Jens Ickler)

Timescans, Grenzbereiche der Fotografie

Ausstellung Fotografie

Ausstellung Fotografie

‘Digital ist besser’, sang die Hamburger Gruppe Tocotronic schon vor einigen Jahren, und in Sachen Flexibilität trifft das auch auf die Fotografie zu. Dass sich die Fotokunst aber auch inhaltlich stark den neuen technischen Möglichkeiten angepasst hat, zeigt die Wiener Gruppe Pataform.

Heutzutage besitzt jeder Zweite ein Smartphone und damit auch eine Kamera, die er ständig dabei hat. Bilder, die unterwegs geknipst wurden, können sogar umgehend bearbeitet und mit einem günstigen Vertrag auch sofort versendet werden. Übrigens: eine Übersicht der derzeitigen Tarifangebote findet man zum Beispiel bei smartchecker.de. Diese Art von Fotografie, also Schnappschüsse von sich selbst und dem Freundeskreis, finden sich allerdings definitiv nicht in der Ausstellung ‘„N Milliarden Photos / O Zeit, deine Pyramiden’, die noch bis zum 23. November in Wien zu sehen ist.

Durch die Digitalisierung haben Fotos ihre Glaubwürdigkeit verloren. Wir haben uns an Photshop-Bearbeitungen gewöhnt und leben mit dem Wissen, dass Fotos uns anlügen können, und das so perfekt, dass wir es nicht merken würden. Das war in analogen Zeiten zwar auch schon so, heute ist die Manipulation jedoch sehr viel perfekter und allgegenwärtig. Inzwischen gibt es es Programme, die die Fotos auf Veränderungen prüfen lassen und das Original wieder herstellen können.

Die Im Rahmen des Monats der Fotografie kuratierte Ausstellung befasst sich mit der Mathematik hinter den Dingen, mit der Aufklärung, mit Pataphysik und dem Autorenkreis Oulipo. Es soll gezeigt werden, wie in einem Raum voller Möglichkeiten und ohne Einschränkungen, also der digitalen Fotografie mit all ihren technischen Möglichkeiten, eigene, neue Regeln zum Tragen kommen und sich der Kunstbegriff verändert.

Ein Kunstprojekt ist zum Beispiel ein riesiges Bild, auf dem rund 5.300 Gegenstände zu sehen sind, die aus dem Besitz eines einzelnen Menschen kommen – ein visuelles Porträt und eine Charakterisierung aus Konsumgütern. Ein anderes Projekt ist die riesige Skulptur ‘RaumTischBankHocker’ der Gruppe EOOS, die sehr plastisch Bezug auf die Möglichkeit des Vergrößerns und Verkleinerns von Bildern nimmt.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Tobias Kammerer

Michael Lange – Fotografien vom Wald

Die ist keins der Bilder von Fotograf Michael Lange, und dennoch ist sofort die Schönheit des Waldes, die auch Langes Bilder prägt, erkennbar

Die ist keins der Bilder von Fotograf Michael Lange, und dennoch ist sofort die Schönheit des Waldes, die auch Langes Bilder prägt, erkennbar

Dunkel und hin und wieder neblig sind sie, die Fotografien Michael Langes. Bisweilen haben sie etwas Märchenhaftes, erinnern an „Pans Labyrinth“ und andere Filme und sind dabei trotzdem niemals furchteinflößend.

Langes Bilderserie trägt den Namen „Wald. Landschaften der Erinnerung“ und ist seit Mitte Oktober in der Berliner Alfred-Ehrhardt-Stiftung zu sehen. Drei Jahre lang ist Michael Lange durch die Wälder gestromert und hat dabei stets auf Regen oder Dämmerung gewartet. Es geht ihm dabei weniger darum, seine Bilder zu traurigen, düsteren Geschichten zu machen: Lange möchte vielmehr der Ruhe, die er an diesen Orten findet, eine bildliche Gestalt geben, das sagte er dem Spiegel in einem Interview. Immer dann, wenn die Sonne verschwindet, verstummen auch die Vögel und werden die Farben weniger differenziert. Diese Prozesse sorgen nun mitnichten für Leere, sondern zeugen von einer eigenwilligen Intimität. Jedes Stück Wald, das Lange fotografiert hat, hat seine ganz eigene Stimmung. Titel haben die Bilder allesamt keine, denn in dem Konzept, das Lange verfolgt, wären sie ohnehin nur Schall und Rauch.

So manches Großstadtkind wird vielleicht ein wenig erschauern, wenn es Michael Langes neue Bilderserie vor die Augen bekommt. Für Lange selbst ist der Wald aber kein Ort, vor dem man Angst haben muss – in seiner Kindheit war er für ihn ein Zufluchtsort, ein Raum der Sicherheit, ein Rückzugsort.

Lange akzeptiert sehr bereitwillig, dass nicht jeder seine Meinung teilt. Wäre er ein Dokumentarfotograf, so hätte er gewiss die Verpflichtung, Dinge anders abzubilden. So ist er aber gewissermaßen nur sich selbst Rechenschaft schuldig. Was der Betrachter in den Wald-Bildern sieht, bleibt ganz ihm selbst überlassen. Schließlich hat jeder auch seine ganz individuellen Erfahrungen mit dem Wald, wie auch manch andere Fotografen zeigen. Der Regen, von dem eingangs die Rede war, ist vor allem deswegen wichtig, weil er das Licht bricht und die Farben verändert. Der Effekt, der dadurch entsteht, ist sehr monochrom und still – etwas, das dem Interesse Langes nur zuträglich sein kann. Er selbst nennt diesen Raum dann übrigens einen „gebärmutterhaften“.

Bilderrechte: © drsg98 – Fotolia.com

Richter-Bild versteigert: Rekordpreis

Gerhard Richter ist der wohl bekannteste noch lebende deutsche Künstler. Seine Bilder sind bei vielen Sammlern sehr begehrt und erzielen bei Auktionen regelmäßig hohe Preise. Der Maler, Bildhauer und Fotograf hat nun sogar für einen neuen Rekord bei Sotheby’s gesorgt. Das Londoner Auktionshaus hat das Richter-Werk „Abstraktes Bild“ für eine Rekordsumme von 21,3 Millionen Pfund, also umgerechnet 26,4 Millionen Euro, an einen anonymen Bieter verkauft.

Das Bild stammt dabei aus der privaten Sammlung des Musikers Eric Clapton. Der Gitarrist und Sänger ist ein großer Kunstsammler. Das Bild hat er jedoch nicht aus Geldnot verkauft, denn Clapton gilt als einer der reichsten Musiker Großbritanniens. Sein Vermögen wird auf rund 140 Millionen Pfund geschätzt. Clapton sammelte Geld für seine Entzugsklinik, die er 1998 ins Leben gerufen hatte. Der Musiker hatte selbst Drogenprobleme. Die Tatsache, dass das Bild einen so hohen Preis erzielt hat, hängt wohl auch mit der Popularität seines Verkäufers zusammen. Der eigentliche Schätzpreis des Gemäldes lag bei „lediglich“ neun bis zwölf Millionen Pfund. Doch der Preis des Bildes lässt sich natürlich nicht nur mit der Popularität seines prominenten Vorbesitzers erklären.

Das Gemälde „Abstraktes Bild“ von Gerhard Richter gilt als eines seiner berühmtesten Meisterwerke und entstand im Jahr 1994. Die Chance, ein solches Bild zu ersteigern, veranlasste die Bieter zu einem fünfminütigen Bieterwettkampf, der mit einer Rekordsumme endete. Der zuvor erzielte Höchstpreis für ein Bild von Richter wurde bei einer Auktion in New York erzielt und lag bei stolzen 16 Millionen Euro. Das sind zehn Millionen Euro weniger, als der Käufer für dieses Werk zu zahlen bereit war. Der 80-Jährige Gerhard Richter lebt zurzeit in Köln, und diese Auktion hat wieder zu seinem Ruf beigetragen, der wichtigste und teuerste Künstler der Gegenwart zu sein.

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Ausstellung zum Thema moderne Architektur in China

Seit nunmehr 40 Jahren stehen Deutschland und China im diplomatischen Kontakt, und dieses Jubiläum wird im Jahr 2012 mit der Aktion Chinesisches Kulturjahr gefeiert. Dazu gehören etliche Kunstprojekte, Ausstellungen und Tagungen, die das breite Feld der chinesischen Kulturlandschaft beleuchten sollen. Im Mannheimer Museum gibt es gleich zwei Ausstellungen zu sehen, einmal ‘Ma Fudan – Neue Bilder aus Dunhuang’ und die Ausstellung ‘Architecture China. The 100 Contemporary Projects’, die sich mit der modernen chinesischen Architekturlandschaft beschäftigt.

Das Museum Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen zeigt Modelle und Fotografien von aktuellen Bauprojekten und beleuchtet so die aktuellen stadtplanerischen Entwicklungen von China. Fast 800 Quadratmeter umfasst die Fläche, auf der die hundert verschiedenen Projekte vorgestellt werden. Dabei kommen Ballungsräume genauso zur Geltung wie ländlichere Gebiete. Interessant ist dabei, dass sich die moderne Architektur mit traditionellen lokalen Bauweisen vermischt. Die Art der Bauten ist dabei divers und reicht von Schulen, Wohnhäusern, Büros, Hotels bis hin zu ganzen Stadtvierteln. Ausgestellt werden nur sehr aktuelle Objekte, die sich entweder noch in Planung befinden oder gerade fertiggestellt worden sind. Kuratiert hat die Ausstellung der chinesische Künstler Fang Zhenning, der international tätig ist. In der Ausstellung geht es aber nicht nur darum, Stararchitekten vorzustellen, auch Nachwuchsarchitekten sollen eine Chance bekommen. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass viele Besucher sich wohl besonders auf die Arbeiten von den Stars wie dem Pritzker-Preisträger Wang Shu oder Zaha Hadid freuen. Wang Shu ist dafür bekannt, traditionelle Werte mit modernen Elementen zu verbinden und dabei nachhaltige Konzepte zu entwickeln. Bekannt geworden ist er mit dem Bau der Kunstakademie der Stadt Hangzhou, bei der er zwei Millionen alte Ziegel aus Abrisshäusern wiederverwendet hat.

China ist ein Land, was in den letztem Jahrzehnten eine rasante Entwicklung vollzogen hat und kann somit spannende Entwicklungen in der Architektur, der Stadtentwicklung und im Bereich zwischen Tradition und Moderne vorweisen.

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Agentur Niche zeigt Trends auf dem Kunstmarkt

Der Molecule-Man in alt-Treptow: Zu bekannt für die Stadtführungen von "Niche"

Der Molecule-Man in alt-Treptow: Zu bekannt für die Stadtführungen von "Niche"

Dass es in der deutschen Hauptstadt Berlin allerlei Kunst und Kultur zu entdecken gibt, dürfte kein Geheimnis sein. Ein großer Teil der rund 8 Millionen Berlin-Besucher kommt sicherlich wegen der international attraktiven Kunstszene. Doch wo jenseits von großen Institutionen und Museen Kunst entsteht, ist für viele Touristen nicht leicht zu erkennen. Dabei hängen ja gerade in kleineren Galerien meist die interessantesten Werke. Abhilfe im Kunst-Dschungel schafft seit Mai 2009 das Unternehmen “Niche Berlin“. Zwei junge Kunsthistorikerinnen und eine Architektin gründeten damals diese Firma für Stadtführungen der ganz besonderen Art. Mittlerweile sind sechs freie Mitarbeiter dazu gekommen.

Auf den Touren, die individuell zusammen gestellt werden, geht es etwa in einem ehemaligen Einkaufszentrum am Alexanderplatz vorbei. Kein Kunstliebhaber würde von allein auf die Idee kommen, einen Fuß in den hässlichen Bau zu setzen. Doch im ersten Stock gibt es den Kunstraum „LEAPknecht“ mit gewagten Skulpturen und Installationen. In einem unscheinbaren Verlagshaus geht es bis unters Dach, wo neben Dutzenden Büros die Galerie Kraupa-Tuskany mit moderner Kunst aufwartet.

Längst sind die Zeiten vorüber, in denen Galerien immer von der Straße aus einsehbar waren. Schließlich leben Galerien auch weniger von solcher Laufkundschaft, als von Liebhabern, die ganz bewusst passende Galerien aufsuchen. Um als Besucher auch etwas von den neuesten Trends auf dem Berliner Kunstmarkt mitzubekommen, braucht es entweder erfahrene Kunstfreunde in der Stadt – oder eben eine geführte Tour, wie die von Niche Berlin. Fünf verschiedene Sprachen sind im Angebot, bis zu 150 Personen dürfen auf einmal mit. Meist handelt es sich dabei um Firmen oder kleine private Gruppen. In den Sommermonaten gibt es fast jeden Tag eine Tour quer durch die versteckten Galerien Berlins.

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Neues Bauhaus-Museum

© Thomas Jansa - Fotolia.com

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In Weimar soll 2013 mit dem Bau eines neuen Museums begonnen werde. Dieses Museum ist zugleich nicht nicht nur eine neue Attraktion in der Kulturstadt Weimar, sondern würdigt auch eine der bekanntesten Entwicklungen aus dieser Region. Das Bauhaus. Denn neben der Bauhaus-Universität wird es demnächst auch ein Bauhaus-Museum geben. Das Bauhaus, welches 1919 von Walter Gropius gegründet worden war, stellt noch vor dem weltbekannten Goethe ein Wahrzeichen der Stadt dar. Das Museum, welches schon länger in Planung war, wird dabei nach den Entwürfen der Berliner Architektin Heike Kanada gestaltet, die in Zusammenarbeit mit Benedikt Tonon für das Design des Museums verantwortlich ist. Ihr Vorschlag hatte sich in einem internationalen Architekturwettbewerb durchgesetzt und soll bis zum Jahre 2015 realisiert werden. Für 22,6 Millionen Euro wird dann am Rande der Weimarer Altstadt der Bau verwirklicht. Dieser besteht aus gegossenen Beton und durch mehrere horizontale Glasbändern gegliedert. Auf 2250 Quadratmetern Fläche erfährt man dann alles über die Anfänge des Bauhaus und seiner Geschichte in der Weimarer Republik. Gropius’ Grundgedanke, die Kunst von der Industrialisierung zu lösen und wieder zu beleben gilt noch heute als revolutionär. Viele Architekten sind durch den im Bauhaus entwickelten Stil beeinflusst worden. Der Gedanke, der hinter dem Bauhaus steht, soll natürlich auch mit dem Museum weiter in die Welt getragen werden. Denn die Bedeutung, welche das Bauhaus für die Stadt Weimar hat, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Die Verbindung von Kunst und Architektur war gerade von Walter Gropius ein entscheidendes Merkmal. So erschöpfte sich die Kunst nicht nur im Konzeptionellen, sondern sollte immer auch im Bau enden. Denn der Künstler war für ihn lediglich eine Steigerung des Handwerkers. 

Mein Haus – Selber bauen leicht gemacht

© Robert Kneschke - Fotolia.com

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Wer hat nicht schon einmal von den eigenen vier Wänden geträumt – ein Haus im Grünen, wo man sich verwirklichen, einfach sein Leben mit oder ohne Familie in Ruhe genießen kann. Bis es aber soweit ist, müssen nicht nur viele Euros sondern ähnlich viele Nerven dran glauben. Ein Haus zu bauen oder auch bauen zu lassen, kann eine große Belastung sein, geht in der Regel nicht problemlos von statten und kann länger dauern, als gedacht, gewünscht oder gehofft. Viele Häuser bleiben aber nur ein Traum, da die finanzielle Belastung zu hoch erscheint.

Geld sparen und trotzdem den Traum vom Eigenheim verwirklichen? Was zunächst fast unmöglich klingen mag, ist gar nicht weit hergeholt. Wer über ein wenig handwerkliches Geschick oder Freunde und Verwandte verfügt, die sich mit verschiedenen Gewerken auskennen, sollte diese Variante des Eigenheimes in Betracht ziehen. Also am besten gar nicht lange zögern, denn Kataloge können bestellt werden. Es gibt eine ganze Reihe von Arbeiten, die Bauherren in Eigenleistung übernehmen und dabei viel Geld sparen können.

Grundsätzlich können auch weniger geübte Hobby-Handwerker die ein oder andere Arbeit selbst verrichten. Dazu gehören natürlich Maler- sowie Tapezierarbeiten. Durch die neue und sehr einfache “Klick”-Technik, stellt auch das Verlegen von Laminatboden keine große Herausforderung dar. Allein dabei lassen sich 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter einsparen. Auch Fliesen können in Eigenleistung verlegt werden und sparen nochmals etwa 10 bis 20 Euro je Quadratmeter. Etwas versiertere Heimwerker können viele Rohbauarbeiten selber erledigen und so bis zu ganze 50 Prozent gegenüber den Kosten des Fachmannes einsparen. Der Rohbau ist nicht nur zeitintensiv, er nimmt zudem etwa die Hälfte der Baukosten ein und birgt dadurch das größte Einsparpotenzial. Dagegen sollten Heizungsmontage, Sanitär- und Elektroinstallationen nur von einem Profi übernommen werden.