Viertes Fotofestival Mannheim
Das Fotofestival in Mannheim jährte sich 2011 zum vierten Mal. Unter dem Motto „Anleitungen des Menschseins“ wurden in acht Ausstellungsstätten Fotografien ausgestellt und den interessierten Gästen präsentiert. Sie zeigen anthropologische, ethnografische und ökologische Blicke auf die Menschheit des 21. Jahrhunderts, fotografiert von Künstlern aus aller Welt, so auch des deutschen Landschaftsfotografen Olaf Becker. Dieser präsentiert surreal anmutende Fotos. Sei es ein eisblauer Wasserlauf zwischen den Eisbergen im Nordpolarmeer. Zwar sind diese im ersten Moment einfach schön anzusehen, doch bei genauerem Hinsehen oder darüber Nachdenken fällt die bissige Kritik an unserer Verschwendungsgesellschaft auf. Gezeigt wird nämlich, welch drastische Folgen die Klimaerwärmung auf unseren Planeten hat. Diesen haben wir als Menschen in den letzten 300 Jahren hervorgerufen, so wird der Bezug einer Landschaftsfotografie zum eigentlich Thema der Ausstellung hergestellt. Beim Schießen dieser Fotos wäre der Fotograf Becker beinahe gestorben. Bei seiner langen Tour durch die Arktis mit einem Boot brach er sich eine Rippe und und wurde auf einer treibenden Eisscholle bewusstlos. Währenddessen trieb sein Boot ab und der verletzte Fotograf musste diesem in dem eiskalten Wasser hinterher schwimmen.
Auch andere Fotografen, deren Werke derzeit in Mannheim zu bestaunen sind, brachten sich während ihrer Arbeit in gefährliche Situationen. Boniface Mwangi beispielsweise ist sichtlich in Gefahr gewesen, als er bei der Dokumentation der Unruhen in den Slums von Kenia 2008 zum Fotografieren dort war.
Der selbstformulierte Anspruch des Festivals scheint jedenfalls angenehm uneinlösbar. Die einzelnen Bilder sind mit spröden und unhandlichen Bildunterschriften wie: „ökologische Kreisläufe“, „Affekt und Wirkung von Politik“ oder „Das alltägliche Leben“ versehen, um den Beobachter zum Nachdenken zu zwingen. Es sollen keine Antworten geliefert werden, die Besucher der Ausstellungen sollen mit neuen Fragen im Kopf die Ausstellung wieder verlassen, die Antworten selbst zu finden ist das Ziel dieser Ausstellung.
Viertes Fotofestival Mannheim
Foto von Becker, Foto: urbanautica_flickr
Auch andere Fotografen, deren Werke derzeit in Mannheim zu bestaunen sind, brachten sich während ihrer Arbeit in gefährliche Situationen. Boniface Mwangi beispielsweise ist sichtlich in Gefahr gewesen, als er bei der Dokumentation der Unruhen in den Slums von Kenia 2008 zum Fotografieren dort war.
Der selbstformulierte Anspruch des Festivals scheint jedenfalls angenehm uneinlösbar. Die einzelnen Bilder sind mit spröden und unhandlichen Bildunterschriften wie: „ökologische Kreisläufe“, „Affekt und Wirkung von Politik“ oder „Das alltägliche Leben“ versehen, um den Beobachter zum Nachdenken zu zwingen. Es sollen keine Antworten geliefert werden, die Besucher der Ausstellungen sollen mit neuen Fragen im Kopf die Ausstellung wieder verlassen, die Antworten selbst zu finden ist das Ziel dieser Ausstellung.
Viertes Fotofestival Mannheim
Foto von Becker, Foto: urbanautica_flickr
Auch andere Fotografen, deren Werke derzeit in Mannheim zu bestaunen sind, brachten sich während ihrer Arbeit in gefährliche Situationen. Boniface Mwangi beispielsweise ist sichtlich in Gefahr gewesen, als er bei der Dokumentation der Unruhen in den Slums von Kenia 2008 zum Fotografieren dort war.
Der selbstformulierte Anspruch des Festivals scheint jedenfalls angenehm uneinlösbar. Die einzelnen Bilder sind mit spröden und unhandlichen Bildunterschriften wie: „ökologische Kreisläufe“, „Affekt und Wirkung von Politik“ oder „Das alltägliche Leben“ versehen, um den Beobachter zum Nachdenken zu zwingen. Es sollen keine Antworten geliefert werden, die Besucher der Ausstellungen sollen mit neuen Fragen im Kopf die Ausstellung wieder verlassen, die Antworten selbst zu finden ist das Ziel dieser Ausstellung.