Apple

Das Apple-Design

 

Braun vs Apple, Foto: stumrob_flickr

Braun vs Apple, Foto: stumrob_flickr

Ob in Cafés, in der U-Bahn, auf dem Unicampus oder im Park, überall begegnet man jungen Menschen mit mindestens einem Apple-Produkt in den Händen. IPad, IPhone, Ipod, die Geräte des amerikanischen Computerherstellers sind angesagter denn je. Die Apple-Kunden sind nicht nur Fans der Funktionen dieser Geräte, sondern auch des klassischen dezenten Apple-Designs. Dieses gilt unter Experten als das gegenwärtige Nonplusultra.

Der britische Hausdesigner Apples, Jonathan Ive, hat seinen Designprodukten eine eigene Museumsschau gewidmet.

Einen Großteil seines Erfolges verdankt Apple zweifelsfrei seinem Chefdesigner Ive. Seit dieser im Jahre 1997 die Gestaltung der ersten Apple-PCs, sogenannter Imacs und aller Folgeprodukte übernahm, wurde die Marke Kult. Der abgebissene Apfel, den es auf bereits über 100 verschiedenen Produkten von Apple zu bestaunen gibt, ist nun das Logo der wertvollsten Firma weltweit.

Besonders in der letzten Zeit wurde viel über die Originalität des Designs diskutiert. Jonathan Ive wurde vorgeworfen, sich stark an Elektronikgeräten von Braun aus den 60er Jahren orientiert zu haben. Besonders publik wurden diese Vorwürfe, als im Internet direkte Fotovergleiche zwischen Apple- und alten Braunprodukten kursierten. Einige meinen, Ive habe sich nicht nur inspirieren lassen, sondern er habe das Design geklaut.

Ive gibt zu, die Arbeiten des Chefdesigner vom Elektronikhersteller Braun, Dieter Rams, zu verehren und dass dieser vieles entworfen hat, dass nicht verbessert werden könne, aber er streitet ab geklaut zu haben. Der Rückgriff auf das funktionsorientierte Design des deutschen Herstellers zeigt Ives Fähigkeit, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Er verbreitet den Geist der reduzierten und puren Form neu. Frei nach dem Motto der Ulmer Hochschule für Design : Make it simple!