Hepworth

David Chipperfield für Wakefield

David Chipperfield beeindruckte dieser Tage die englische Stadt Wakefield. An einem Fluss gelegen steht jetzt einfach so ein Betonklotz, den Chipperfield „The Hepworth Wakefield“ genannt hat. In diesem Klotz von Beton finden sich nun Skulpturen wieder. Auch die stadteigenen Manquetten von der Bildhauerin Barbara Hepworth haben Platz im „The Hepthwort Wakefield“.

Eingebettet in die Landschaft steht der neue Komplex da. Neben ihm schlängelt sich der Fluss Calder durch die Landschaft. Dynamisch und nicht zu starr wirkt die Architektur von Chipperfield. Es sieht so aus, als hätte das Haus – was eigentlich aus Beton ist – die Natur erschaffen. In Wirklichkeit aber hat der Stararchitekt David Chipperfield Schuld. Denn er stellte oder brachte zehn große Quader aus Beton in die englische Stadt am Fluss Calder. In jedem von diesem Quadern ist immer jeweils ein Raum mit unterschiedlicher Größe und Höhe – die Decken sind angeschnitten.

Die englischer Bildhauerin Barbara Hepworth kommt wurde 1903 in Wakefield geboren. In dem Musuem kann man jetzt ihre 44 Manquetten begutachten, die sie der Stadt als Erbe hinterlassen hat. Sie ist zudem Englands berühmteste Bildhauerin und das neue Zentrum, was auch zum Teil auf sie benannt wurde, soll jetzt dazu dienen, ihre Nachkriegswerke auszustellen. Die neue Hepworth Gallery soll der Stadt wieder neuen kulturellen Glanz versprühen. Neben dem neuen Museum sollen alte Lagerhäuser dazu genutzt werden, am Fluss Calder ein ganz neues Kulturviertel entstehen zu lassen.

Wakefield selber ergänzt sich in dieser Hinsicht schon sehr gut mit den bestehenden Zentrum für internationale Skulptur in der Region. Der Yorkshire Sculpture Park und das Henry Moore Institute in Leeds liegen in unmittelbarer Erreichbarkeit zu Wakefield. Das neue Hepworth Wakefield jedenfalls liegt wie auf einer Insel am Fluss. Den klein-gehaltenen Eingang kann man nur über eine extra angefertigte Brücke erreichen.