Ausstellung zum Thema moderne Architektur in China
Seit nunmehr 40 Jahren stehen Deutschland und China im diplomatischen Kontakt, und dieses Jubiläum wird im Jahr 2012 mit der Aktion Chinesisches Kulturjahr gefeiert. Dazu gehören etliche Kunstprojekte, Ausstellungen und Tagungen, die das breite Feld der chinesischen Kulturlandschaft beleuchten sollen. Im Mannheimer Museum gibt es gleich zwei Ausstellungen zu sehen, einmal ‘Ma Fudan – Neue Bilder aus Dunhuang’ und die Ausstellung ‘Architecture China. The 100 Contemporary Projects’, die sich mit der modernen chinesischen Architekturlandschaft beschäftigt.
Das Museum Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen zeigt Modelle und Fotografien von aktuellen Bauprojekten und beleuchtet so die aktuellen stadtplanerischen Entwicklungen von China. Fast 800 Quadratmeter umfasst die Fläche, auf der die hundert verschiedenen Projekte vorgestellt werden. Dabei kommen Ballungsräume genauso zur Geltung wie ländlichere Gebiete. Interessant ist dabei, dass sich die moderne Architektur mit traditionellen lokalen Bauweisen vermischt. Die Art der Bauten ist dabei divers und reicht von Schulen, Wohnhäusern, Büros, Hotels bis hin zu ganzen Stadtvierteln. Ausgestellt werden nur sehr aktuelle Objekte, die sich entweder noch in Planung befinden oder gerade fertiggestellt worden sind. Kuratiert hat die Ausstellung der chinesische Künstler Fang Zhenning, der international tätig ist. In der Ausstellung geht es aber nicht nur darum, Stararchitekten vorzustellen, auch Nachwuchsarchitekten sollen eine Chance bekommen. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass viele Besucher sich wohl besonders auf die Arbeiten von den Stars wie dem Pritzker-Preisträger Wang Shu oder Zaha Hadid freuen. Wang Shu ist dafür bekannt, traditionelle Werte mit modernen Elementen zu verbinden und dabei nachhaltige Konzepte zu entwickeln. Bekannt geworden ist er mit dem Bau der Kunstakademie der Stadt Hangzhou, bei der er zwei Millionen alte Ziegel aus Abrisshäusern wiederverwendet hat.
China ist ein Land, was in den letztem Jahrzehnten eine rasante Entwicklung vollzogen hat und kann somit spannende Entwicklungen in der Architektur, der Stadtentwicklung und im Bereich zwischen Tradition und Moderne vorweisen.
Bilderrechte:
Viertes Fotofestival Mannheim
Das Fotofestival in Mannheim jährte sich 2011 zum vierten Mal. Unter dem Motto „Anleitungen des Menschseins“ wurden in acht Ausstellungsstätten Fotografien ausgestellt und den interessierten Gästen präsentiert. Sie zeigen anthropologische, ethnografische und ökologische Blicke auf die Menschheit des 21. Jahrhunderts, fotografiert von Künstlern aus aller Welt, so auch des deutschen Landschaftsfotografen Olaf Becker. Dieser präsentiert surreal anmutende Fotos. Sei es ein eisblauer Wasserlauf zwischen den Eisbergen im Nordpolarmeer. Zwar sind diese im ersten Moment einfach schön anzusehen, doch bei genauerem Hinsehen oder darüber Nachdenken fällt die bissige Kritik an unserer Verschwendungsgesellschaft auf. Gezeigt wird nämlich, welch drastische Folgen die Klimaerwärmung auf unseren Planeten hat. Diesen haben wir als Menschen in den letzten 300 Jahren hervorgerufen, so wird der Bezug einer Landschaftsfotografie zum eigentlich Thema der Ausstellung hergestellt. Beim Schießen dieser Fotos wäre der Fotograf Becker beinahe gestorben. Bei seiner langen Tour durch die Arktis mit einem Boot brach er sich eine Rippe und und wurde auf einer treibenden Eisscholle bewusstlos. Währenddessen trieb sein Boot ab und der verletzte Fotograf musste diesem in dem eiskalten Wasser hinterher schwimmen.
Auch andere Fotografen, deren Werke derzeit in Mannheim zu bestaunen sind, brachten sich während ihrer Arbeit in gefährliche Situationen. Boniface Mwangi beispielsweise ist sichtlich in Gefahr gewesen, als er bei der Dokumentation der Unruhen in den Slums von Kenia 2008 zum Fotografieren dort war.
Der selbstformulierte Anspruch des Festivals scheint jedenfalls angenehm uneinlösbar. Die einzelnen Bilder sind mit spröden und unhandlichen Bildunterschriften wie: „ökologische Kreisläufe“, „Affekt und Wirkung von Politik“ oder „Das alltägliche Leben“ versehen, um den Beobachter zum Nachdenken zu zwingen. Es sollen keine Antworten geliefert werden, die Besucher der Ausstellungen sollen mit neuen Fragen im Kopf die Ausstellung wieder verlassen, die Antworten selbst zu finden ist das Ziel dieser Ausstellung.
Viertes Fotofestival Mannheim
Foto von Becker, Foto: urbanautica_flickr
Auch andere Fotografen, deren Werke derzeit in Mannheim zu bestaunen sind, brachten sich während ihrer Arbeit in gefährliche Situationen. Boniface Mwangi beispielsweise ist sichtlich in Gefahr gewesen, als er bei der Dokumentation der Unruhen in den Slums von Kenia 2008 zum Fotografieren dort war.
Der selbstformulierte Anspruch des Festivals scheint jedenfalls angenehm uneinlösbar. Die einzelnen Bilder sind mit spröden und unhandlichen Bildunterschriften wie: „ökologische Kreisläufe“, „Affekt und Wirkung von Politik“ oder „Das alltägliche Leben“ versehen, um den Beobachter zum Nachdenken zu zwingen. Es sollen keine Antworten geliefert werden, die Besucher der Ausstellungen sollen mit neuen Fragen im Kopf die Ausstellung wieder verlassen, die Antworten selbst zu finden ist das Ziel dieser Ausstellung.
Viertes Fotofestival Mannheim
Foto von Becker, Foto: urbanautica_flickr
Auch andere Fotografen, deren Werke derzeit in Mannheim zu bestaunen sind, brachten sich während ihrer Arbeit in gefährliche Situationen. Boniface Mwangi beispielsweise ist sichtlich in Gefahr gewesen, als er bei der Dokumentation der Unruhen in den Slums von Kenia 2008 zum Fotografieren dort war.
Der selbstformulierte Anspruch des Festivals scheint jedenfalls angenehm uneinlösbar. Die einzelnen Bilder sind mit spröden und unhandlichen Bildunterschriften wie: „ökologische Kreisläufe“, „Affekt und Wirkung von Politik“ oder „Das alltägliche Leben“ versehen, um den Beobachter zum Nachdenken zu zwingen. Es sollen keine Antworten geliefert werden, die Besucher der Ausstellungen sollen mit neuen Fragen im Kopf die Ausstellung wieder verlassen, die Antworten selbst zu finden ist das Ziel dieser Ausstellung.